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Rückblick auf über 100 Jahre Vereinsgeschehen

Die von der Stadt Langen 1985 herausgegebene „Chronik der Vereine“ fasst die Gründungsphase des 1. FC Langen in wenigen Sätzen zusammen:

1901 traten die Langener Fußballer als Mitglieder des „Fußballclub 1901“ erstmals in Aktion. Gründungsmitglieder waren: Martin Görich, Otto Kreutzer, Georg Berle, Heinrich Clarius, Heinrich Werner, Christian Werner und August Freitag. Zum 1. Vorsitzenden hatten die Aktiven des „Fußballclub 1901“ Bernhard Kahn gewählt.

Zeitungsartikel FC Langen 25. März 1901

Später gab der 1901 gegründete Fußballclub wieder seine Eigenständigkeit auf und schloss sich 1903 als Fußball-Abteilung dem Turnverein-Vorwärts (TVV) Langen an. Nicht nur Fußball wurde gespielt, sondern auch Leichtathletik wurde von den Fußballern betrieben. Gegen Ende des Jahres 1903 machte sich aber wieder die Fußballabteilung vom TV „Vorwärts“ unabhängig und spielte dann unter dem heutigen Namen „Fußball-Club 03“.

Zeitungsartikel FC Langen 29. März 1901

Diese knappe Darstellung war Anlass, in der Festbroschüre des Jahres 2003 den Versuch zu unternehmen, aufgrund der Wiedergabe authentischer Auszüge aus dem „Langener Wochenblatt“ – Anzeiger für Langen und Umgebung – die Gründungsphase der Jahre 1901 bis 1903 unseres Vereins zu erhellen und dem Leser in sicherlich nicht alltäglicher Weise näher zu bringen. Ergänzt durch die Schilderung des Lokalkolorits, ausgewählter im Langener Wochenblatt erschienener Inserate und mehrerer von unserem Vereinsmitglied Hans-Eduard Dietzel in humorvolle Verse gekleideter Beiträge soll das Experiment unternommen werden, ein Hauch der damaligen Sprache und des Zeitgeistes in unsere heutige Zeit zu vermitteln.

Ganz besonderer Dank gilt Frau Gerda Werner – Urenkelin des Herausgebers des Langener Wochenblattes, Herrn Georg Heinrich Wilhelm Werner. Frau Werner hat die in ihrem Privatbesitz befindlichen Ausgaben der Zeitung dem Verein für die Herausgabe der Festbroschüre zur Verfügung gestellt und durch ihre Mitarbeit erst die Veröffentlichung dieses Beitrages ermöglicht.

Aus der Vielzahl der in den Jahren 1901 bis 1903 im „Langener Wochenblatt“ über den Fußballclub Langen veröffentlichten Artikel wurden nur diejenigen in diese Festschrift aufgenommen, die einen historischen Bezug zur Gründung des Vereins haben oder beim Lesen der Sportberichte zum Schmunzeln Anlass geben. Die in der damaligen Sprache erschienenen Zeitungsartikel sollen dem Leser aber auch einmal dazu anregen, Vergleiche zu heutigen Fußballbegriffen zu ziehen.

Worte wie Ankick, feindliches Thor, at side, half time, Gral, Scoren/Scor, Theil der Spieler, Goal/Goalzahl, Halfs, Break waren damals aktuell und sind heute fast ausschließlich durch andere Bezeichnungen ersetzt. Aber mit dem 19.20 Begriff „Goal-Keeper“ kann auch im Jahre 2003 noch jeder Fußballkenner etwas anfangen. Wie könnte es im Langen des Jahres 1900 ausgesehen haben?

Zeitungsartikel FC Langen 03. Mai 1901
Zeitungsartikel FC Langen 29. August 1901

Nachdem Langen aus Anlass der Einweihung der neuerbauten evangelischen Kirche am 26. August 1883 durch Urkunde Großherzogs Ludwig IV. zur Stadt erhoben worden war, entwickelte sich die Einwohnerzahl konstant und betrug um 1900 immerhin schon 5632 Personen. Wie jede Stadt, verfügte auch Langen über eine Reihe von Persönlichkeiten und Originale, die ortsbekannt waren. Hierzu gehörten u.a. Bürgermeister Metzger, Gerichtsvollzieher Gunschmann, Oberförster Klump, Briefträger Jahn, Polizeidiener Werner I. und Werner II., Feldschützen Bär, Breidert, Dröll, Stadtrechner Schroth, Pfarrer Wahl, Volksschullehrer: Oberlehrer Eisenhardt, Clarius, Gebhardt, Höhere Bürgerschule: Dr. Schütz, H. Erckmann, Handwerkerschule: Herren Munz und Sittmann, Hebamme Frau Konrad, Tanzschule Schlerf, Apotheker Münch. Aufgrund der im Adressbuch der Stadt Langen von 1900 veröffentlichten Inserate, verfügte die Stadt Langen zu diesem Zeitpunkt bereits über eine bemerkenswerte Infrastruktur, vertreten durch zahlreiche Handwerker, kleinere Unternehmen und Geschäfte, von denen einige hier beispielhaft aufgeführt werden: Colonialwaren Beck & Steingoetter, Modewaren Leopold Bauer, Zigarren Karl Stubenvoll, Schuhwaren Ferdinand Simon, Kelterei A. Anthes, Wurstfabrik G. Luft, Scherer-Cognac, Sektkellerei Hartmann, Herrenschneider Schweinhardt, Holz & Kohlen M. Strauß, Photograph Oppenländer, Handelsgärtnerei Ph. H. Steitz, Weine J. Schloss, Buchbinderei Schulbücher Neukirch, Zahntechniker Schulz, Möbel Bärenz, Eisenwaren Carl Block, Weine S. Bing Nachf.

Und was wäre eine Stadt ohne Gaststätten und Wirtshäuser. Das Adressbuch der Stadt Langen von 1900 weist alleine 41 dieser beliebten Treffpunkte aus. Hierzu gehörten Gaststätten, deren Namen auch noch heute unseren älteren Langener Mitbürgern vertraut sind: Zur Sonne, Goldener Löwe, Stadt Langen, Zum Schützenhof, Rebenstock Stadt Hamburg, Frankfurter Hof, Luthereiche, Darmstädter Hof, Traube, Westendhalle, Krone, Lindenfels, Lämmchen, Bierhalle, Deutscher Kaiser.

Zeitungsartikel FC Langen 30. August 1901

Zum ersten mal konnte die Langener Bevölkerung – sicherlich mit Erstaunen – in der Ausgabe des „Langener Wochenblattes“ vom 27.März 1901 mit einer Auflagenhöhe von 2800 Exemplaren, von dem mit den Initialen B.K. versehenen Aufruf zur Gründung des Vereins lesen: Zielsetzung des Vereins sollte es sein „einen Verein zu gründen, um einem gesunden Sporte, dem Fußballsporte zu huldigen“..Und so könnte dieser Zeitungsmeldung von Einheimischen in einer Langener Gaststätte am Stammtisch fachkundig diskutiert worden sein:

  • Also woaste, seid mer vor baal 20 Joar Stadt worn sin, gibt’s werklisch jed Joar was Neues. Erst woars de Rauchclub im Schützehof, dann ham mer schun 2 Radfahr-Vereine, en Stenographe-Verein, es Casino im Adler und en Fremdeverein – der is sicher for die Egelsbächer, die wo nach Lange komme dun.
  • Awwer woaste, was die jetz mache, jetz wolle se Fußball spiele
  • In Hanau mache ses schun seit 1893, in Darmstadt aach seit 3 Joar, in Frankfurt de FSV und die Eintracht seit 1899 un in Offebach solls jetz aach Kickers gewe. Un mir in Lange richte uns nadierlich nur nach de Großstädte!
  • Haste des im Wocheblättche gelese: Gründungsmeldung
  • B.K. steht drunner
  • Woaste dann, wer des is?
  • Ei dem Metzger Kahn am Ludwigsplatz sein Bernhard. Der hat bei seiner Lehr in Frankfurt sicher aach des Kicke gelernt un jetz will er hier mit de annern Buwe sonntags kicke.
  • Turnvereine gibt’s ja schun e paar hier, aber die Buwe wolle lieber mit dem Ball spiele.
  • Die treffe sich im „Kühle Grund“ – wo is dann des?
  • In der Sterzbachstraß beim Ewald Werner III.
  • Im Adler odder in de Kron, da gehe die ältere Herrschafte hie, da wolle se sicher kaa F ußballbuwe hawwe.
  • Nor gud, des mer schun e paar Joar des Krankehaus hawwe, wenn die sich Löcher in de Kopp schieße, odder sie misse sich vom Dr. Fürst verbinne lasse.
  • Die reichste Leut wern ja net mitspiele.
  • Ei un wer is des? De Scherer und de Apotheker Münch un de Steingötter in de Rheinstraß
  • Iwwer 100 Fahrräder gibt’s jetz schun in Lange, des dät doch lange, um sich die Knoche zu breche.
  • For de Mädscher wärs sowieso schenner, wenn die Buwe in die Danzschul ginge zum Schlerf.

Es war etwas faszinierendes dieses Spiel zweier Mannschaften gegeneinander, in welchem es eigentlich nur darum geht, einen Lederball ohne Einsatz der Hände in einen vom Gegner abgeschirmten vertikalen, durch Latten begrenzten Bereich, den man schlicht Tor nennt, zu befördern, wobei man allerdings auch gleichzeitig das eigene Tor vor dem gleichen Vorhaben des Gegners zu schützen hat.

Man nennt es Fußball, dieses Spiel, weil die Spielregeln den Gebrauch der Hände untersagen und dadurch die Füße weit-gehend dazu dienen, den Ball zu befördern. Eine versachlichte, simple Erklärung für ein Spiel, das über den Zeitraum von 90 Minuten auf einer Fläche von ca. 70 mal 100 Meter ausgetragen wird.

Erstes Fussballtor FC Langen März 1903

Doch was ist das für ein großartiges Spiel, wenn es Könner praktizieren. Was zeigt es in der Darbietung mannschaftlicher Geschlossenheit, von technischer Einzelleistung, Ballakrobatik, Schusskraft, von Kampf und Einsatz, Spielwitz und Schnelligkeit, von Dramatik, wenn es in den entscheidenden Phasen um Sieg oder Niederlage geht.

FC Langen Germania 1906

König Fußball, ein Volkssport, dem heute weltweit Millionen huldigen. Wie so vieles im Verlaufe des 20. Jahrhunderts schwang auch er sich zu einer Größe auf, mit der seine Erfinder wohl nicht gerechnet hatten.

Doch wie sah das damals aus, um die Jahrhundertwende? Da gingen sie hinaus auf die Wiese, stellten ihre Torstangen auf und frönten einem Spiel, für das die Gesellschaft kein Verständnis hatte. Man nannte sie Rowdies, Abnormale, die da etwas betrieben, was wohl bald wieder sein Ende finden würde. Doch es kam anders. Die Kicker schlossen sich zusammen, sie wurden zu Gemeinschaften, sie gründeten Vereine. So auch in Langen!

Eine erste Gemeinschaft von Fußballfreunden bildete sich bereits im Jahre 1899. Man spielte Fußball und traf sich gesellig im „Frankfurter Hof“ (Bierhalle), einem Lokal mit Saalbau am Lutherplatz. Im Jahre 1901 schrieb man in der lokalen Presse erstmals über einen Fußballclub 1901. Zum 1. Vorsitzenden hatten die Aktiven des „Fußballclub 1901“ Bernd Kahn gewählt. Später gab der Fußballclub jedoch seine Eigenständigkeit wieder auf und schloss sich dem Turnverein „Vorwärts“ als Fußballabteilung an. Hier hielt sie es bis zum Jahr 1903, dem Gründungsjahr des heutigen 1. Fußballclub Langen 1903 e.V.

Im Spätherbst dieses Jahres wurde der Club aus der Taufe gehoben. Über seine Gründer weist die Chronik folgende Namen aus: Ludwig Küchler, Bernhard Kahn, Otto Kreuzer, Martin Görich, Georg Berle, Heinrich Clarius, Heinrich Werner, Christian Werner und August Freitag. Das Spielfeld befand sich gegenüber dem Bahnhof auf dem späteren Werksgelände der Firma SCHIESS NASSOVIA. Als Sportdress trug man weiße Hemden und schwarze Hosen. Umkleidelokal war das Gasthaus „Zur Westendhalle“. Noch im Dezember 1903 war der FC Langen in einem Spiel gegen 03 Egelsbach mit 3:1 Toren siegreich.

Zu dieser Zeit wurde im FC Langen nicht nur Fußball gespielt, sondern auch Leichtathletik betrieben. So errang der FC Langen am 16.10.1904 den 1. Preis in der 4 x 100 Meter-Staffel mit den Läufern Amman, Freitag, Heinrich Werner und Bernhard Kahn.

1. Mannschaft FC Langen Saison 1912

Das Jahr 1906 bescherte Langen einen zweiten Fußballclub, den FC Germania 06. Seine Gründer waren Philipp Pfannemüller, Wilhelm Metzger, Wilhelm Schäfer und Gustav Pförtner. Von nun an wurde das Fußballspiel populärer und eine gesunde Rivalität wirkte sich befruchtend aus.

FC Langen Gegen Egelsbach 28.04.1916

Das Spielfeld des FC Germania 06 befand sich damals am Ende der heutigen Berliner Allee, und zwar auf der Ostseite. Als Sportdress trug man weiße Hosen und schwarz-rote Hemden. Vereinslokal war das Gasthaus „Zur Eisenbahn“ (später Feinkost Rehm). Die Derbys der beiden Langener Clubs erfreuten sich schon damals großer Beliebtheit und übten auch eine große Anziehungskraft auf die Zuschauer aus. Dies berichtete das Ehrenmitglied des 1. FC Langen Karl Rauschenbach und damaliger Mitbegründer des FC Germania anlässlich des 75–jährigen Bestehens des 1. FC Langen unserem Chronisten Heinz Löhr.

Im Jahre 1906 trat der 1. FC Langen dem Fußballverband bei und errang in der Verbandsrunde 1906/1907 die Meisterschaft der C-Klasse des Süd Main-Gaues. Nach der Überlieferung wurde diese Meisterschaft von folgender Mannschaft errungen: Heinrich Werner, Otto Kreuzer, Fritz Wolf, Philipp Werner, Heinrich Keller, Hermann Haas, W. Wendelstadt, Martin Görich, Georg Berle, Christian Werner und H. Otto.

Während des 1. Weltkrieges erspielte sich der Club noch eine Kriegsmeisterschaft. Es spielten damals Dietz, O. Daubert, W. Schäfer, Karl Klingler, Ernst Helfmann, Heinrich Klingler, F. Schmidt, L. Weber, Justus Schäfer, Philipp Dieter und H. Göbel.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges bemühten sich die beiden Langener Clubs um einen Aufstieg in höhere Spielklassen. Leider ohne wesentlichen Erfolg. Man schloss sich schließlich zusammen und spielte unter dem Namen „Sportverein“, der sich wiederum mit dem „Turnverein 1862“ zum „Turn- und Sportverein 1862“ zusammenschloss.

Gespielt wurde damals in der sogenannten Befähigungsliga des Süd Main-Kreises mit folgenden Spielern: H. Neumann, H. Souardt, Wilhelm Jung, Heinrich Rau, Chr. Dietzel, Fritz Schmidt, Ludwig Daum, Heinrich Dietzel, Ludwig Weber, Wilhelm Och, Pfaff, Metz, Breitwieser, Just, Schäfer und K.Friess, Georg Daum, Willi Dietzel.

1. Mannschaft FC Langen Saison 1917-1918

Aber auch jetzt blieben die Erfolge hinter den Erwartungen zurück und es wurde erneut die Selbständigkeit angestrebt. Am 1. Mai 1925 etablierte man sich neu unter dem Namen 1. Fußballclub Langen. Es war eine Sternstunde, denn nun begann eine große Zeit des Langener Fußballs, von der die Veteranen heute noch schwärmen. Nach eineinhalbjähriger Anlaufzeit schaffte der Club in drei aufeinanderfolgenden Meisterschaftsrunden jeweils den Aufstieg.

Bezirksmeister Der Vorfriedensrunde-FC Langen 1919-1920

Damit war zunächst der Aufstieg in die Kreisliga Starkenburg geschafft. Die Erfolge hielten an und das Jahr 1928 brachte die Meisterschaft in dieser Kreisliga Starkenburg. Damit war der Aufstieg in die höchste Spielklasse allerdings noch nicht erreicht. Es wurden Aufstiegsspiele nötig und der Club schaffte tatsächlich den Aufstieg in die Bezirksliga Südhessen-Rheinhessen, der damals höchsten Spielklasse. Diese Klasse setzte sich aus folgenden Vereinen zusammen: Wormatia Worms, Hassia Bingen, Sportvereinigung Arheilgen, Sportverein Höchst, Alemania Worms, VFL Neu Isenburg, FSV Mainz 05, Sportverein Wiesbaden und 1. FC Langen.

Mit in diese Runde kam im Jahr 1929 für die Sportvereinigung Arheilgen der SV 98 Darmstadt. Für den 1. FC Langen spielten damals: Seppl Gutjahr, Reinhard Keim, Georg Daum, Chr. Dietzel, Heinrich Rau, Daniel Kaiser, Heinrich Jäckel, Melli Irion, Heinrich Dietzel, Jean Reul, Willi Dietzel und Derschugg. Hinzu kamen noch die Spieler Rolf Immig, Hans Bartel, Karl Schäfer, Chr. Bär, Franz Keim, Bindewald und Müller.

Die Vorstandsspitze setzte sich im Jahr 1925 wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: August Gümperlein, 2. Vorsitzender: Heinrich Seipp, Kassierer: Philipp Sehring, Spielausschußvorsitzender: Max Vater.

Mit zur Vereinsleitung zählten damals auch: Josef Bachmann, Karl Bretsch, Eduard Dietzel, Fritz Eichhorn, Alois Götz, Michael Gotta, Christoph Heim, W. Jost, Wilhelm Köhler, Ph. Küster, Jakob Kehr, Friedel Markus, Franz Meisenbach, Hermann Otto, August Pfannemüller, Philipp Reitz, Jean Reuter, Heinrich Rummel, Alfred Schiff, Josef Schmidt, Leonhardt Schmidt, Valentin Sehring, Fritz Werner, Adolf Wilhelm und Christan Würges. Wertvolle Unterstützung erhielt die Vereinsführung auch von Herrn Rektor Löser.

Meistermannschaft FC Langen 1927-1928
Festwagen FC Langen 1928

Als Vater der Erfolge dieser großen Zeit des Langener Fußballs wird Trainer August Thein genannt, ein Mann, von dem die „Alten“ auch heute noch mit großer Ehrfurcht sprechen.

Der mit Bretter eingezäunte Sportplatz des 1. FC Langen befand sich zu dieser Zeit auf der Ostseite der heutigen Berliner Allee, etwa in Höhe der Einfahrt zum Ginsterbusch. Man spielte in weißen Hosen und blau-schwarz gestreiften Hemden. Höhepunkt jener großen Zeit war das Jahr 1930. Durch die Zeitumstände bedingt, gab es einen Rückgang, bis schließlich im Jahr 1933 alle Langener Vereine zur „Turn- und Sportgemeinschaft Langen“ zusammengeschlossen wurden.

Der Ausbruch des 2. Weltkrieges legte dann praktisch alle sportlichen Betätigungen im Vereinsbereich lahm. Einzig die Jugend pflegte noch Fußball, dank des Einsatzes von Fritz Werner.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges war es zunächst nicht gestattet, das Vereinsleben unter den alten Traditionsnamen wieder aufzubauen. Doch die Freunde und Anhänger des 1. FC Langen ließen sich dadurch nicht entmutigen. Unter dem Decknamen „Verein für Rasenspiele“ legten im Jahre 1946 die Sportfreunde Fritz Anthes, Wilhelm Dietzel, Hans Ludwig, Hans Anthes und Arthur Schneider praktisch den Grundstein für den Neuaufbau des 1. Fußballclub Langen. Es war ein schwere Zeit und viele Widerstände mussten aus dem Weg geräumt werden, bis endlich der Ball wieder rollte.

Man begann auf einem ehemaligen Handballplatz zwischen der Rudolf-Breitscheid-Straße und der Berliner Allee. Als Umkleideraum diente ein ausrangierter Eisenbahnwagen. Alles für den Spielbetrieb notwendige, wie Fußballschuhe, Bälle und Sportdress konnte nur durch persönliche Opfer weniger Mitglieder beschafft werden. Aber vielleicht waren es gera-de jene widrigen Umstände, die für Kameradschaft und Zusammenhalt sorgten.

Mannschaft VFR Langen Saison 1947-1948
Alte Herren FC Langen 1953

Man begann in der B-Klasse und schaffte bis zum Jahr 1950 über die A-Klasse den Aufstieg in die Bezirksklasse. Eine wahr-haft stolze Bilanz in solch kurzer Zeit. Es war die zweite große Phase in der Vereinsgeschichte des Clubs; eine Euphorie, die ihren Höhepunkt dadurch erfuhr, dass man im Jahre 1951 auch wieder unter dem alten Vereinsnamen 1. Fußballclub Langen spielen durfte.

Große Verdienste um den Wiederaufbau des Vereins in jenen schweren Nachkriegsjahren erwarben sich: Hans Anthes, Fritz Anthes, Ernst Axt, Hans Bartel, Heinrich Beckmann, Georg Börner, Günther Bliemeister, Willi Dietzel, Johann Dietzel, Ernst Dell, Walter Gerlach, Adam Gausmann, Alois Götz, Max Heese, Rudolf Immig, Adam Kraus, Heinrich Kraus, Adam Knapp, Willi Kömpel, Hans Ludwig, Georg Leinberger, Franz Meisenbach, Philipp Reitz, Adolf Rau, Karl Schäfer, Arthur Schneider, Josef Schneider, Simon Schroth, Leonhardt Schmidt, Josef Schmidt, Karl Schramm, Hans Sachs, Fritz Werner, Karl Werner, Philipp Würz, Heinrich Zängerle, Karl Zängerle sowie Philipp Lotz, der sich um den Aufbau der Jugendabteilung bemühte.

Auf dem Spielfeld bewährten sich in jener Zeit: Günther Bliemeister, Willi Brand, Richard Böhm, Günther Dietz, Hans Erdmann, Walter Frick, Alfred Haitzmann, Erich Wiegand, Walter Helfmann, Karl Hauptmannl, Helmut Kiefel, Heinrich Kraus, Willi Leyer, Philipp Leyer, Heinz Lehrnickel, Heinrich Müller, Helmut Ölmann, Georg Obst, Heinz Pohl, Adam Prosch, Georg Schäfer, Hans Szegfü, Rudi Springer, Günther Schroth, Karl „Hennes“ Schneider, Ernst Traser, Erich Wiegand, Jakob Werner, Willi Werner, Reinhold Wahl, Heinz Weger und Helmut Weger, Helmut Fingerhut, Hans Bartel, Erich Werner, Helmuth Kugelmann. Unvergessen ist aber auch Heinrich Schmidt. Er war Trainer und väterlicher Freund zugleich. Vereinslokal war damals der „Frankfurter Hof“. Diese Zeit brachte aber nicht nur sportliche Erfolge, auch die gesellschaft-liche Seite wurde gepflegt. Man fühlte sich wohl in der Clubfamilie und diese Tatsache dürfte auch wesentlich für die Kontinuität der sportlichen Erfolge gewesen sein.

Clubhausbau FC Langen 1955-1956

Auch in den fünfziger Jahren wurde gute Vereinsarbeit geleistet. Unter dem Vorsitz von Walter Gerlach und Heinrich Seipp formte sich eine Führungsmannschaft, die zielstrebig den Weg zum Erfolg ansteuerte. So konnte die damals immerhin zwei-thöchste Amateurspielklasse gehalten werden, wobei sich die erste Mannschaft im Laufe der Jahre immer besser platzierte. Den Vorsitz im Spielausschuss hatte der allseits bekannte und beliebte Max Vater im Wechsel mit Willi Kömpel inne. Aber auch Männer wie Ernst Axt (zweiter Vorsitzender und zeitweise Spielausschussvorsitzender), Heinrich Seipp (zweiter Vorsitzender), Philipp Dieter (Jugendausschuss, Spielausschuss und Schriftführer) prägten damals das Vereinsgeschehen. Eine wesentliche Voraussetzung für spätere noch größere Erfolge schuf jedoch in den fünfziger Jahren eine gezielte Jugendarbeit. Sie wurde in erster Linie von dem Kameraden Max Heese, Franz Mann sen., Helmut Oelmann und Philipp Dieter betrieben. Als Jugendtrainer waren in dieser Zeit die Sportfreunde Heinrich Schmidt, Hans Szegfü, Jakob Werner und Helmut Richter sehr erfolgreich tätig.

Bezirksmeisterschaft FC Langen 1957

Im Jahr 1957 wurde erstmals ein internationales Jugendturnier ausgerichtet. Diese Großveranstaltung war zu jenem Zeitpunkt eine einmalige Sache. Sie war das Produkt guter Zusammenarbeit von Vorstand und Jugendausschuss, wobei sich Trainer Helmut Richter in Bezug auf die Ausrichtung und Organisation große Verdienste erwarb.

Das Jahr 1957 brachte noch ein weiteres Ereignis, welches die dritte große Phase der Vereinsgeschichte des Clubs einleitete. Ernst Axt wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Den zweiten Vorsitz übernahm mit Heinrich Sehring VIII. ein Mann, dessen Verdienste um den Fußballclub ebenso unbestritten sind. Die Erfolge blieben nicht aus. In der Verbandsrunde 1958/59 wurde der Club Meister der Bezirksklasse und schaffte nach erfolgreichem Abschluss der Aufstiegsrunde seinen größten Erfolg nach dem zweiten Weltkrieg. Er stieg in die höchste Amateurklasse, die Hessische Landesliga, auf.

Die Meistermannschaft setzte sich aus folgenden Spielern zusammen: Erhard Metzger, Willi Leyer, Horst Hombach, Arno Flory, Heinz Weger, Alex Pollich, Winfried Fleischmann, Rudi Freisens Hermann Rascher, Willi Metz, Rudolf Dieter, Istvan Mikulas, „Hennes“ Hans Lotz, Horst und Franz Mann, Schön, Horst Enders, Stefan Hoffmann und Wolfgang Hubich. Großen Anteil an diesem Erfolg hatte auch Trainer H. Schweinhardt.

Im gleichen Jahr ging noch ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Das neue Waldstadion mit eigenem Clubhaus wurde eingeweiht und in Betrieb genommen. Besonders zu erwähnen ist hier die Tatsache, dass das Stadion mit Clubheim fast ausschließlich in Selbsthilfe erstellt wurde. Eine Leistung, für die alle beteiligten Clubfreunde besondere Anerkennung verdienen.

Bezirksmeisterschaft FC Langen 1957

In den folgenden Jahren festige der Club seine Position in der Hessischen Landesliga. Unter Trainer Willi Keim formte sich eine homogene Mannschaft, die den Verein und die Stadt Langen weit über ihre Grenzen hinaus würdig vertrat. Gerne erinnert man sich an sich Spieler wie Erhard Metzger, Walter Hölzke, Karl Schwarze, Herbert Püsche, Stephan Kreti, Lothar Teichmann, Istvan Mikulas, Dieter Kesper, Walter Gaussmann, Hans Gleiser, Klaus Kuhlmann, Günter Reichert, Rudolf Dieter, Gerhard Köppchen, Hermann Valloz, Karlheinz Herth und Georg Becker. Zu ihnen gesellten sich die Namen der Meistermannschaft des Jahres 1958/59. Sie alle vertraten damals den Club in der höchsten Spielklasse. Mit der Berufung von Rudolf Dieter und Heinz Weger in die Hessenauswahl wurde Spielern und Verein eine besondere Ehre zuteil.

In engem Zusammenhang mit diesen erfolgreichen Jahren steht auch der Name von Karl Schäfer, der mit Umsicht und reicher Erfahrung den Vorsitz im Spielausschuss führte.

Erste Amateurliga Hessen 1963-1964

Jener großen Zeit folgte im Jahr 1964 ein Leistungsrückgang. Der Club musste sich mit dem Abstieg in die zweite Amateurliga abfinden. Dennoch schaffte er in dieser Spielklasse auf Anhieb den dritten Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für den Aufstieg in die damals neu gegründete Gruppenliga. In dieser Spielklasse behauptete sich der Club bis zum Beginn der siebziger Jahre mit jeweils guten Platzierungen. So schaffte er beispielsweise in der Saison 1967/68 hinter dem VFR Bürstadt, SV Hofheim und TSV Trebur einen guten vierten Tabellenplatz.

Die Mannschaft spielte damals mit Hans Klisch, Michael Pawelka, Winfried Zirpel, Heinz Müller, Peter Homann, Rudolf Dieter, Willi Domen, Elmar Görg, Detlef Schwarz, Klaus Kuhlmann, Herbert Scheddel, Hermann Valloz, Wolfgang Wrede, Karlheinz Herth, Karlheinz Gatta, Karl Schwarze und Walter Hölzke. In Hermann Rascher verfügte man über einen Trainer, der nicht nur die Materie auf dem Spielfeld beherrschte, sondern auch in punkto Kameradschaft wesentliche Akzente setzte.

Im Jahr 1963 übernahm Jakob Keim das Amt des zweiten Vorsitzenden. Es begann jene Ära Ernst Axt – Jakob Keim, die sich bis zum Beginn der siebziger Jahre erstreckte und von der man noch heute voller Anerkennung spricht. Zwei von ihrer Veranlagung her völlig unterschiedliche Personen ergänzten sich bei ihrer Tätigkeit in einer Art, die dem Verein immer wie-der neue, positive Impulse gab. Der „Jakki“, wie ihn seine Freunde rückblickend liebevoll nannten, scheute weder Zeit noch Opfer für seinen FC Langen. In einer Zeit, in der die Bereitschaft zur Übernahme verantwortungsvoller Vereinsarbeit ständig geringer wurde, war er ein großes Vorbild.

Im Jahr 1969 wurde der Erweiterungsbau des Clubhauses fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben. Neben zusätz-lichen Dusch- und Umkleideräumen besaß der Club nun zwei Kegelbahnen und einen großen Saal. Auch die Bewältigung dieser Aufgabe war nur durch den persönlichen Einsatz vieler Mitglieder unter der Anleitung des Bauausschuss-vorsitzenden Ludwig Schäfer möglich.

Aber auch die Jugendarbeit wurde in den sechziger Jahren sehr nachhaltig gepflegt. Von 1960 bis 1966 setzte hier Willi Braune als Jugendleiter gute Akzente. Wesentliche Unterstützung erfuhr er dabei vor allem durch Gerda Braune, Hans Staubach, Georg Köbler, Willi Jordan und Jakob Heberer. Höhepunkte waren hier die jährliche Fortsetzung der internationalen Jugendturniere in Zusammenarbeit mit Tranier Helmut Richter. Eine Aufgabe, die sehr viel Liebe zur Sache, persönliche Opfer und Arbeit erforderte.

Einweihung Der Kegelbahnen FC Langen 1969

Im Jahr 1966 übernahm dann Erich Dörge das Amt des Jugendleiters. Auch er erfüllte diese Aufgabe mit großem persönlichen Engagement.

Die siebziger Jahre verliefen dagegen weniger erfolgreich. Durch den Abgang mehrerer Leistungsträger aus der ersten Mannschaft gab es zunächst einen Abstieg in die Bezirksklasse und im Jahr 1972 konnte auch diese Spielklasse nicht mehr gehalten werden.

Der Club musste in die A-Klasse. Der Tiefstpunkt in dieser Phase war das Jahr 1972. Ernst Axt, der das Amt des ersten Vorsitzenden über einen Zeitraum von 15 Jahren mit großem persönlichen Einsatz und der ihm eigenen Geschicklichkeit und Toleranz mit großem Erfolg begleitet hatte, stand in der Generalversammlung des Jahres 1972 nicht mehr zur Verfügung. Mit seiner Berufung zum Hessischen Verbandsrechtswart, durch die er gleichzeitig Mitglied des Hessischen Verbandsvorstandes wurde, hatte er noch größere Aufgaben übernommen. Die Mitglieder des 1. FC Langen würdigten seine Leistungen durch die einstimmige Wahl zum Ehrenvorsitzenden.

In jener Stunde der Not übernahm Hans-Dieter Heinz die schwere Bürde des 1. Vorsitzenden. Ihm stellte sich als 2. Vorsitzender Erich Dörge zur Seite. Trotz seines bereits fortgeschrittenen Alters übernahm Hans Ludwig die Position des Spielausschussvorsitzenden. Es war eine schwere Zeit, doch es ging weiter.

Durch den Zugang mehrerer guter Spieler und die Übernahme der Trainingsleitung durch Spielertrainer Adolf Zwilling zeichnete sich wieder ein Aufwärtstrend ab. In drei aufeinanderfolgenden Jahren beschloss die erste Mannschaft ihre Meisterschaftsrunden stets mit einer Spitzenposition, das große Ziel einer Meisterschaft konnte jedoch nicht erreicht werden.

Fastnachtssitzung FC Langen Jubiläumsjahr 1978

In den schweren Jahren des sportlichen Rückgangs gab es neben den verantwortlichen Mitgliedern des geschäftsführen-den Vorstandes eine Reihe von Männern, die sich nicht entmutigen ließen und durch ihren persönlichen Einsatz immer wieder dazu beitrugen, den 1. Fußballclub Langen vor weiteren Rückschlägen zu bewahren. Es waren dies in erster Linie die Sportkameraden Georg Breidert sen., Simon Schroth, Leonhardt Schmidt, Hans Ludwig, Ludwig Schäfer, Andreas Wilhelm, Adolf Wilhelm, Jakob Keim, Georg Köbler, Adolf Schuch, Roland Götz, Adam Gaußmann, Willi und Gerda Braune, Walter Winter und Hans-Eduard Dietzel. Die Generalversammlung des Jahres 1976 verlieh dem Kameraden Hans Ludwig für seine Verdienste um den 1. Fußballclub Langen die Würde eines Ehrenspielausschussvorsitzenden.

In der Generalversammlung des Jahres 1977 wurde eine Änderung der Vereinssatzung beschlossen. Sie beinhaltete eine Namensänderung von seither 1. Fußballclub Langen e.V. auf 1. Fußballclub Langen 1903 e.V. Weiterhin wurde festgelegt, dass der Vorstand künftig für einen Zeitraum von zwei Jahren gewählt wird. Dies geschah erstmals im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 1978.

Eine besondere Würdigung verdient Clubkamerad Philipp Dieter. Im begnadeten Alter von 76 Jahren war er als Kassierer auch Mitglied des Vorstandes. Sein Wirken galt über die Zeit eines Menschenlebens dem Fußball.

Während des ersten Weltkrieges spielte er als Siebzehnjähriger bereits in der ersten Mannschaft des Clubs. In der Zeit seines Aufenthaltes in den USA gründete er den FC Viktoria Los Angeles und führte dessen Vorsitz. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er von 1946 bis 1951 Vorstandsmitglied beim SV Allendorf/Sieg. Im Jahre 1952 siedelte er wieder nach Langen über und gehörte seitdem dem Vorstand des Clubs in verschiedenen Positionen an. In der langen Zeit seiner Tätigkeit für den FC Langen dürfte aber wohl seine größte Freude an der Leistung seines Sohnes Rudolf Dieter gehabt haben, den man wohl mit als den besten Spieler der Nachkriegszeit in Langen bezeichnen kann und der als erster Langener Spieler den Schritt vom Amateurfußball in den bezahlten Fußballsport, damals zum FK Pirmasens, schaffte. Das Jubiläumsjahr 1978 wurde dann auch gebührend gefeiert. Es begann mit einem großen Silvesterball im „Clubhaus“, bei dem das damalige Vorstandsmitglied Adolf Wilhelm als Schorn-steinfeger kostümiert, und mit einem Spanferkel unter dem Arm, dem „Club“ ein gutes Jubiläumsjahr wünschte.

Damenmannschaft FC Langen 1978

Mit einer Fastnachtssitzung unter dem Motto „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ gelang dem FCL eine fast perfekte Show.

Auf sportlichem Gebiet standen zahlreiche Jugendfussball-Turniere und ein Turnier für aktive Teams auf dem Programm. Auch die damals bestehende Damenmannschaft, unter der Führung von Gitte Jungermann, veranstaltete ein Fußballturnier.

Eines der Höhepunkte war ein Internationales E-Jugendturnier, am 15./16. April 1978, das mit der Einweihung des Kleinfeld Rasenplatzes durch Bürgermeister Hans Kreiling verbunden war. Aber auch ein Nationales B-Jugend Hallenturnier in der damals neu erbauten Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule brachte guten Sport und mit dem FSV Mainz 05 einen prominenten Sieger. Zu einem großen Fußballfest für die FC-Jugend wurde dann aber das 14. Internationale A-Jugend Turnier im Mai 1978.

Bereits am Vorabend des Turniers stand ein großer Gemeinschaftsabend unter dem Motto „Tag der Nationen“ in der Langener Stadthalle auf dem Programm. Alle teilnehmenden Mannschaften waren an diesem Abend mit ihren Trainern und Betreuern vertreten und füllten die Stadthalle bis auf den letzten Platz. Sie sahen ein buntes Programm mit Tanz- und Turnvorführungen. Den musikalischen Teil bestritt das Orchester des TV 1862 Langen. Als ausländische Gäste nahmen die Auswahlmannschaft des Herfordshire Youth Football Association – durch diese Mannschaft begann die langjährige Freundschaft zu den Stevenage Colts -, der Turniersieger des 1. Internationalen A-Jugend Turnieres im Jahre 1957, die Elf von Stade Francaise Paris, sowie aus Schweden der Sandvikens Idrottsklub, teil. Turniersieger wurde damals allerdings die Mannschaft von Kickers Offenbach, in der ein torgefährlicher Stürmer auffiel, sein Name Rudi Völler.

Buergermeister Hans Kreiling E Jugend Turnier FC Langen 1978

Den Höhepunkt der Festlichkeiten bildete allerdings die Akademische Feier in der Stadthalle. Unter Mitwirkung einer amerikanischen Militärkapelle, des TV 1862 Langen und des Männerchores Liederkranz verlief die Feier in dem vollbesetzten Saal stimmungsvoll und harmonisch.

Meisterfeier FC Langen Saison 1979-1980

Die Festansprache hielt der damalige Hessische Verbandsfußballwart Heinrich Ripper. Gratulanten waren benachbarte und befreundete Vereine, hohe Fußballfunktionäre, sowie als Vertreter der Stadt Langen, Bürgermeister Hans Kreiling und Stadtverordnetenvorsteher Josef Fuchs, ein guter Freund des FC Langen. Alle betonten die Verdienste des „Clubs“ in der Jugendarbeit und wünschten für die Zukunft alles Gute und viel sportlichen Erfolg.

Der Vorstand des 1. FC Langen im Jubiläumsjahr 1978 und seine wichtigsten Helfer bestand aus folgenden Personen:

1. Vorsitzender: Hans Dieter Heinz 2. Vorsitzender: Willi R. Jordan Schrift und Geschäftsführer: Heinz Löhr Spielausschussvorsitzender: Jochen Baier Kassierer: Philipp Dieter Jugendleiter: Hans-Eduard Dietzel

Beisitzer und Helfer: Ehepaar Gerda und Willy Braune, Walter Winter, Adolf Wilhelm, Georg Köbler, Adolf Schuch, Roland Götz, Günther Herrmann, Günther Schneider, „Hennes“ Schneider, Georg Breidert Sen, Jakob Keim, Hans Sallwey, Wolfgang Jungermann , Rudolf Freisens, Bernd Knörzer, Philipp Lotz, Adam Gaussmann und Helmuth Richter.

Die vielen guten Wünsche der Gratulanten erfüllten sich schon bald, die frühen 80er Jahre wuden für den „Club“ zu einer sehr erfolgreichen Epoche. Doch zunächst überschatteten, im Jahre 1979 einige traurige und tragischen Verluste das Vereinsgeschehen. Jakob Keim, jahrelang 2. Vorsitzender des 1.FC Langen, und ein ganz großer Förderer des Vereins, sowie Heinz Löhr der Geschäftsführer des FCL und ein Motor des 75. Vereinsjubiläums, wurden nach Herzattacken mitten aus dem Leben gerissen.

Außerdem wurde der Sohn unseres damaligen Jugendleiters und Spieler der B-Jugend, Lothar Dietzel, Opfer eines Verkehrsunfalles.

Terrasse Vor Clubhaus FC Langen

Doch die positive Stimmung des Jubiläumsjahres hielt an. Unter der tatkräftigen Regie des Spielausschussvorsitzenden Jochen Baier, wurde Peter Karb aus Biblis als neuer Trainer verpflichtet und mit ihm eine Reihe hochqualifizierter Spieler. Und tat-sächlich gelang der große Wurf. Der “Club” wurde Meister der A-Liga Darmstadt/West und stieg in die Bezirksliga Darmstadt (die Bezirksliga entsprach damals der heutigen Bezirksoberliga) auf. Folgende Spieler waren am Gewinn dieser Meisterschaft beteiligt: Peter Jeschke, Günther Gruhn, Michael Opper, „Hennes“ Bialon, Klaus Wolf, Herbert Wolf, Michael Cystecky, Herbert Hoffelner, Peter Steinmetz, Frank Weber, Peter Größmann, Bernd Herrmann, Georg Reh, Michael Bienieck, Michael Pavelka, Thomas Foth und Jürger Fahm. Das Langener Team erreichte in der Saison 1979/80 auch das Kreispokalendspiel (damals noch ein ganz wichtiger Wettbewerb) gegen den Oberligisten Viktoria Griesheim, das allerdings mit 1:3 verloren wurde.

Aber in diese Jahre der sportlichen Erfolge fielen auch zahlreiche Aktivitäten im „Waldstadion Oberlinden“. So wurde die Terrasse neu gestaltet. Die Stehtribüne wurde neu hergerichtet. Das „Clubhaus“ wurde neu verputzt und gestrichen und auch die Straße, vom Eingang zum hinteren Parkplatz, bis dahin ein staubiger Waldweg, wurde neu angelegt.

Bau Des Jugendhauses FC Langen 1981

Kurzum das Jubiläumsjahr 1978 hatte unserem Verein einen gewaltigen Schub nach vorne gegeben. Doch der Erfolg hatte auch Namen. An erster Stelle muss hier der damalige 1. Vorsitzende Hans Dieter Heinz genannt werden, der immer wieder Motor und Ideengeber war. Aber auch Hans Sallwey, Adolf Wilhelm, „Hennes“ Schneider, Walter Winter, Peter Lowack, Walter Gilberg und das Ehepaar Schuch waren unermüdlich für ihren „Club“ tätig und prägten diese erfolgreichen Jahre. Auch die Jugendabteilung wuchs in diesen Jahren zu dem heran, was sie heute ist. Eine spontane und daher auch in der Finanzplanung des 1. FC Langen nicht vorgesehene großartige private Spende in Höhe von DM 10000.- des damaligen Stadtverordneten – Vorstehers Josef Fuchs im Jahr 1980, der aufgrund seiner engen Kontakte zu unserem Jugendbetreuer Bernd Knörzer immer wieder über die prekäre räumliche Situation der vielen Jugendmannschaften des Vereins aktuell informiert war, ließ die Idee zum Bau eines eigenen Jugendhauses konkrete Formen annehmen. Diese Idee wurde sehr schnell in die Wirklichkeit umgesetzt um mit dem Bau, nach Plänen von Hans Sallwey, begonnen. Auch hier waren die bereits genannten Personen, sowie der gesamte Jugendausschuss unter der Leitung von Hans E. Dietzel und Rudolf Freisens, die Eifrigsten. Nach der Fertigstellung im Jahre 1982 hatten die Jugendfußballer endlich ein Zuhause. Es standen endlich genügend Umkleidekabinen zur Verfügung und durch die Lagerräume und die neu entstandene Waschküche war ein geordneter Spielbetrieb nun möglich.

Am 26.06.1981 titelte die “Langener Zeitung”: D1-Jugend des 1.FCL schrieb Fußballgeschichte. Treffender hätte man es wohl nicht formulieren können. Zum ersten mal hatte eine Jugendfußballmannschaft des Vereins etwas erreicht, woran sich auch in der Fußballgeschichte des Vereins gewiefte Fußballveteranen nicht erinnern konnten: die Erringung des höchsten Titels eines “Bezirksmeisters Südhessen”. Dieser sportliche Titel war die Krönung einer Fußballsaison in der die FC Mannschaft unter der Leitung der Trainer Rudi Freisens und Bernd Knörzer ungeschlagen blieb. Am Erfolg beteiligt waren: Götz Anders, Volker Anthes, Jürgen Bartocha, Giuseppe Basile, Patrick Bellersheim, Stefan Blaikner, Ralf Buchberger, Andreas Däumer, Oliver Freisens, Andreas Hofmann, Michael Jung, Michael Knörzer, Rainer Kuhn, Björn Meyerhöfer, Norbert Reichert, Michael Roos, Gerd Schambach, Markus Schmidt, Jürgen Seim, Sven Wegner und Spielführer Dirk Wienke. Nicht vergessen werden sollte aber auch die großartige Stimmung innerhalb der Mannschaft und in der Jugendabteilung des 1. FC Langen, die eng mit dem Namen des damaligen Jugendleiters Hans-Eduard Dietzel verbunden war.

D1 Jugend FC Langen Bezirksmeister 1981 Suedhessen
Internationales D Jugend Turnier 30. Mai 1981

Viele Aktivitäten natürlich auch in der Jugendabteilung. So fand am 30. Mai 1981 ein Internationales D-Jugend Turnier mit Beteiligung von Rapid Wien, Hertha BSC Berlin, Hamburger SV, 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, Young Fellows Zürich, Kickers Offenbach und drei Teams unseres Vereines statt. Die Mannschaften wurden beim Einmarsch ins Waldstadion Oberlinden von einer Reiterstaffel des Reit- und Fahrvereins Langen begleitet. Zu diesem Zeit begann auch die Freundschaftsbeziehung zu dem englischem Verein Stevenage Colts, die lange Jahre bestand und fast jeden Langener Jugendspieler einmal nach England führte.

Eine weitere Würdigung für die „FC–Jugend“ war die Verleihung des „Sepp Herberger Preises“ im September 1983 durch den Bezirksjugendwart Hans Wichmann und dem Vizepräsidenten des DFB, Otto Andres. 1981 tauchte ein Name neu beim 1.FC Langen auf, denn bis dahin war Wolfgang Grasse, als engagierter Jugendtrainer, nur einem kleinen Kreis von Mitgliedern bekannt. In diesem Jahr wurde er von der Mitglieder-Versammlung zum 2. Vorsitzenden gewählt. Ein Vierteljahrhundert sind seit dieser Zeit vergangen und noch immer steht Wolfgang Grasse, schon lange Jahre als 1. Vorsitzender, in der Verantwortung. Sein Name bedeutet ein Stück Vereinsgeschichte.

Doch für die erste Mannschaft kam es zu einem Rückschlag. Während in der ersten Saison in der Bezirksliga Darmstadt, unter dem wieder verpflichteten Trainer Volker Rapp, der Abstieg in letzter Minute noch vermieden werden konnte, folgte in der Spielzeit 1982/83 wieder der Abstieg in die A-Klasse Darmstadt/West. Mit dem Exprofi Oskar Lotz hatte man zwar einen erfahrenen Spieler, aber einen Neuling im Trainergeschäft verpflichtet.

Dass auch die Mannschaft überaltert war – die Leistungsträger waren fast alle über dreißig Jahre – stellte sich im nach hinein nicht als unbedingt glücklich heraus. Doch dieser sportliche Misserfolg warf den „Club“ nicht entscheidend zurück. Besonders die Baumaßnahmen gingen unermüdlich weiter. Es entstand die Flutlichtanlage auf dem Hauptfeld, das Vereinsheim wurde mit einer neuen Heizungsanlage ausgestattet und die Feinarbeiten im und am Jugendhaus wurden beendet. Zu erwähnen auch die vorzügliche Bewirtschaftung des Vereinshauses durch den damaligen „Clubwirt“ Heinz Frohnwieser und Familie.

Sportlich war dann die A-Liga Darmstadt/West für lange Jahre die Heimat des 1. FC Langen. Auf Oskar Lotz folgte unser leider so früh verstorbene, ehemalige Spieler „Ben“ Schmiermund als Trainer. Doch auch unter dessen Trainingsleitung reichte es nur zu Tabellenplätzen in den hinteren Regionen. Und in der Saison 1984/85 stand der „Club“ sogar vor dem Abstieg in die B-Liga. Doch unser damaliger Co-Trainer Klaus Kramer sprang ein, und mit einem gewaltigen Endspurt wurde die Spielklasse gehalten. Viel Erfolg hatte in diesen Jahren unsere II. Mannschaft und eine damals bestehende Junioren Mannschaft. Unter ihrem Trainer Klaus Kramer gewann die II. Mannschaft drei Kreismeisterschaften und sogar einmal die Meisterschaft des Bezirkes Darmstadt. Unsere Junioren Mannschaft stieß bis ins Endspiel um die Hessenmeisterschaft vor.

1. Mannschaft FC Langen Saison 1981-1982

Das Jahr 1985 wurde wieder ein Meilenstein für den FCL. Aus dem von den Spielern als „Sandloch“ bezeichneten, dort wo der heutige Kunstrasenplatz ist, wurde ein Hartplatz. Dies ermöglichte nun einen einigermaßen normalen Trainingsbetrieb. Die Einweihung dieses Hartplatzes wurde im Juli 1985 mit einem „Tag der offenen Tür“ gebührend gefeiert. Vorgestellt wur-den die gesamten Baumaßnahmen der vergangenen fünf Jahre, einschließlich des nun endgültig fertiggestellten Jugendhauses. Anwesend waren bei den Feierlichkeiten unter anderem, Bürgermeister Hans Kreiling, Stadtverordnetenvorsteher Werner Heinen, Vertreter der Langener Vereine und unser Mitglied Georg Sehring, Senior-Chef der „Adam Sehring AG“, der als großzügiger Sponsor bei den Baumaßnahmen gewirkt hatte.

Vorstand FC Langen Nach Der Generalversammlung 1982

Auch auf dem sportlichem Gebiet tat sich etwas. Rudolf Huder wurde neuer Trainer und Günther Herrmann lösste als Spielausschussvorsitzender, den bis dahin amtierenden Klaus Schenk ab. Zahlreiche junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs verdienten sich erste Sporen bei den Aktiven. Stellvertretend für viele, einige Namen aus dieser Zeit: Ralph Ackermann, Oliver Bartel, Björn Meyerhöfer, Stephan Fuchs, Ediz Türkmen, Rainer Klösel, Rüdiger Bobsin, Stephan Seibel, Ralf Lang, Leo Schan, Heinz Schwierz, Thomas Foth, Stephan Petry und Thomas Gohlke. Die Nachwuchsarbeit stand zu dieser Zeit an erster Stelle und das Langener Team bestand zum größten Teil aus Spielern, die von der F-Jugend an, dem 1. FC Langen angehörten.

Im Jahre 1986 erschien zum ersten Mal die Vereins-Jugendzeitschrift MINI-KICKER. Die von Klaus Krahn redigierte Broschüre, erhielt auf Anhieb einen Preis des Landessportbundes Hessen, der mit 600.-DM dotiert war. Eine weitere Besonderheit zeichnete den FC Langen der damaligen Zeit aus. Der „Club“ stellte mit Michael Vierrath den ersten Jugendsprecher im Sportkreis Darmstadt. Zu dieser Zeit schon etwas besonderes.

In der Jahreshauptversammlung, am 2.Juni 1987 gab unser langjähriger 1. Vorsitzende Hans-Dieter Heinz sein Amt auf und die Versammlung wählte Wolfgang Grasse zu seinem Nachfolger. Dieter Mayerhöfer wurde 2. Vorsitzender und über-nahm gleichzeitig das Amt des Spielausschussvorsitzenden. Geschäftsführer wurde Willi Löhr, Schriftführer Klaus Krahn, Kassenwart Georg Bluhm. Neuer Jugendleiter wurde Phillippe Levy, der das Amt von Hans-Eduard Dietzel übernahm, welcher durch seinen jahrelangen selbstlosen Einsatz für die Jugendlichen in unserem Verein den Grundstein für die heute so erfolgreiche Jugendarbeit beim „Club“ gelegt hat. Ebenfalls für den sportlichen Bereich zuständig war Georg Breidert. Als neuer Trainer wurde Stephan Eiermann verpflichtet. Mit viel Engagement wurde die Saison 1987/88 begonnen. Mit Björn Meyerhöfer, den Brüdern Markus und Uwe Grohmann, Oliver Freisens und Jürgen Bartocha waren vielversprechende Talente nachgerückt und mit Hans Zahalka stand ein erfahrener Regisseur zur Verfügung. Doch schon bald wurde klar, dass nicht der erhoffte Erfolg zu erreichen war. Nach einer kurzen Übergangszeit, in der Erol Türkmen als Trainer einsprang, wurde der aus Urberach stammende Günther Dutiné als Coach verpflichtet. Günther Dutine war zu dieser Zeit einer der prominentesten und erfahrensten Trainer in Hessen und galt als Hoffnungsträger.

1. Mannschaft FC Langen Saison 1982-1983
1. Mannschaft FC Langen Saison 1984-1985

Doch wieder erfüllten sich hohe Erwartungen nicht. Zum Abschluss der Runde blieb nur ein Mittelplatz in der Tabelle. Mehr Glück hatte die Jugendabteilung unseres Vereines. Ebenfalls im Jahre 1987 gewann die FC-Jugend in einem Ausschreiben der Fußball Zeitschrift KICKER einen VW-Bus zur Benutzung für Fahrten zu den Auswärtsspielen. Das Fahrzeug wurde in Frankfurt von Franz Beckenbauer und Berti Vogts an Jugendleiter Phillippe Levy übergeben. Im Jahre 1987 stand noch ein „echter FC Mann“ im Mittelpunkt des Interesses. Adam Gaußmann trat nach 41 Jahren als Schiedsrichter im Alter von 76 Jahren zurück. Adam Gaußmann war damals der älteste noch aktive Schiedsrichter in Hessen. Da Günther Dutiné die Offerte eines klassenhöheren Vereines dem Angebot des FCL vorzog, wurde wieder ein neuer Trainer gesucht. Die Wahl fiel auf Klaus Kramer, dem langjährigen Co-Trainer unserer aktiven Teams. Ihm traute man die Führung des jungen Teams zu. Auch im Vorstand kam es zu einer Änderung. Klaus Krahn übernahm das Amt des 2. Vorsitzenden und Dieter Meyerhöfer war ausschließ-lich für den sportlichen Bereich zuständig. Zur Seite standen ihm weiterhin Georg Breidert, Günther Schneider und Hans E. Dietzel.

In der Saison 1991/92 versuchte man es wieder mit Günther Dutine, als Co-Trainer fungierte nun unser ehemaliger Abwehrspieler Frank Wobst. Folgende Spieler waren damals in der ersten Mannschaft im Einsatz: Uwe Schlapp, Rüdiger Bobsin, Michael Hackforth, Rudi Kolodziej, Dirk Gieler, Klaus Werwitzke, Holger Pietrowski, Ralf Lang, Heinz Schwierz, Stephan Seibel, Hans Zahalka, Gerhard Reichert, Oliver Freisens, Oliver Bartel, Tobias Breidert, Jürgen Bartocha, Markus und Uwe Grohmann, Jürgen Seim und Spielführer Björn Meyerhöfer. Eine dem Namen nach recht spielstarke Truppe, doch auch hier war die Ausbeute nicht so, wie es sich die Verantwortlichen vorstellten. Am Ende stand unsere 1.Mannschaft auf Platz 9 der Abschlusstabelle. Erfreulich wieder die Meisterschaft unserer II. Mannschaft und ein 2. Tabellenplatz unserer Juniorenmannschaft in der Südgruppe. Eine weitere Neuerung in der Spielzeit 1991/92, zum ersten Mal erschien unsere Stadionzeitung FC LANGEN AKTUELL.

Übergabe Des Kicker Busses Durch Franz Beckenbauer
1. Mannschaft FC Langen Saison 1987-1988

In der sportlichen Zuständigkeit änderte sich auch in der Saison 92/93 nicht viel. Unserem Trainer Günther Dutiné wurden nun mit Klaus Werwitzke ein neuer Co-Trainer zur Seite gestellt. Doch der sportliche Erfolg blieb leider auch kaum verändert. Die 1. Mannschaft landete auf dem 11. Tabellenplatz und die II. Mannschaft wurde, wie gewohnt, Meister der Reserverunde. Im Jahre 1993 feierte der 1. FC Langen sein 90-jähriges Vereinsjubiläum im kleinen Kreis, mit einem Empfang im „Clubhaus“, bei dem Bürgermeister Dieter Pitthan die Festrede hielt. In einer kleinen Ausstellung wurde die Vereinsgeschichte noch einmal dargestellt.

Doch ein großer Schatten fiel auf die Ereignisse dieser Zeit. Am Samstag, den 13. März 1993 verstarb im Alter von 56 Jahren unser langjähriger Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Hans-Dieter Heinz an den Folgen einer tückischen Krankheit. In diesem Jahr gab es in der Mitglieder-Versammlung auch Neuwahlen. Wolfgang Grasse blieb erwartungsgemäß 1. Vorsitzender, aber ihm zur Seite stand nun Roland Götz als zweiter Vorsitzender. Klaus Schenk wurde Vorsitzender des Spielausschusses und Michael Vierrath übernahm den Posten des Jugendleiters von Jens Dürner, welcher das Amt für zwei Jahre ausgeführt hatte.

In der Spielzeit 1993/94 wechselte der FC Langen auf Beschluss des Vorstandes in den Sportkreis Offenbach. Für viele Funktionäre und Spieler war dies Neuland. Mit Karl-Heinz Werner hatten die Verantwortlichen auch einen neuen Trainer verpflichtet und Günther Rondholz wurde Co-Trainer. Die Erwartungen waren wieder einmal ziemlich hoch. Mit Sommerfeld und Jörg Bauer waren zwei spielstarke Akteure zum „Club“ gestoßen. Doch niemand ahnte, dass diese Saison zu der vielleicht aufregensten in den letzen Jahren werden sollte. Nach überaus schwachem Saisonbeginn lag die 1. Mannschaft zur Winterpause auf dem 13. Tabellenplatz und nach der Niederlage in einem Wiederholungsspiel gegen die SG Götzenhain schien der Abstieg besiegelt. Doch die Rettung nahte in Gestalt von Uli Stein, dem ehemaligen Nationaltorhüter von Eintracht Frankfurt. Der temperamentvolle Ulli Stein war damals, unter großem Medienrummel, von den Frankfurtern entlassen worden und somit „Arbeitslos“. Da er seinen Wohnsitz in Langen hatte, fragte der FCL einmal ganz zaghaft an, ob er bereit wäre, als Trainer und zur Motivation beim „Club“ einzuspringen. Was keiner glaubte geschah, Uli Stein willigte ein.

Uli Stein übernimmt Traineramt FC Langen
1. Mannschaft FC Langen Saison 1995-1996

Nun ging fast alles von alleine. Medienvertreter aus ganz Deutschland beobachteten das erste Training und das erste Spiel im „Waldstadion Oberlinden“. Uli Stein galt fortan als der große Freund der kleinen Vereine, es war eine Legende geschaffen worden.

Auch der sportliche Erfolg stellte sich sofort ein, lediglich eine Begegnung wurde im Rest der Saison noch verloren und die Langener Mannschaft belegte in der Endabrechnung noch Platz 10. Auch für die II. Mannschaft wurde das erste Jahr im Kreis Offenbach zum Erfolg. Wieder holte sie eine Meisterschaft für den FCL. In diese Zeit fiel auch die Gründung eines Förderer-Vereins zur Unterstützung des 1. FC Langen. Wenzel Hausmann, Manfred Adams und Winfried Fleischmann waren die Initiatoren dieses Zusammenschlusses, der fortan unsere aktiven Mannschaften mit Rat und Tat unterstützte.

Uli Stein verließ dann zwar bald Langen und damit auch den „Club“, aber die „Aufbruch-Stimmung“ hielt an. Es folgte ein kurzes Intermezzo mit Toni Schiesser als Trainer, aber am 14. Sept. 1994 übernahm mit Klaus Fiederer ein Mann beim 1.FC Langen das Kommando, der konsequent neue Strukturen forderte und sich auch erkämpfte.

Auch der Vorstand des 1. FC Langen wurde damals neu zusammengestellt. Als 1. Vorsitzender fungierte weiterhin Wolfgang Grasse, neuer 2. Vorsitzender wurde Bruno Tonino, Kassenwart blieb Georg Bluhm, Schriftführer wurde Rainer Holzapfel. Als Spielausschussvorsitzender wurde Phillippe Levy neu berufen, die Jugendleitung blieb in den Händen von Michael Vierrath und Karin Heimann. In diesem Jahr 1995 übernahmen auch Bruno Tonino, „Siggi“ Siegwarth und Stephan Seibel die Bewirtschaftung unseres „FC-Clubhauses“.

Auch die Saison 1995/96 verlief erfolgreich für den „Club“. Mit Paul Xanthopolous, Frank Schweitzer, Achim Pritzel und Carsten Weiss kamen eine ganze Reihe guter Fußballer neu zur Mannschaft. Nach der Winterpause stieß dann auch noch Norbert Reichert zum Langener Team, so dass eine recht spielstarke Truppe zusammenwuchs. Ein weiteres Erfolgserlebnis bereitete die neu zusammengestellte Junioren Mannschaft. Nach der Meisterschaft in der Südgruppe erreichte die Elf die Endspiele um die Hessenmeisterschaft. Auf dem Gelände der Sportschule Grünberg ging dann leider das Endspiel gegen den Vertreter des Kreises Fulda, den SV Steinbach, mit 1:2 verloren. Folgende Spieler vertraten damals den 1. FC Langen: Michael Klug, Daniel Brandeis, Thomas Schmidt, Achim Pritzel, Jens Adams, Marc Adams, Mario Michels, Michael Vosberg, Dirk Helbig, Heitham Chehab, Carsten Weiss, Thomas Jäckel, Sebastian Joniencz und Jens Heimann.

1. Mannschaft FC Langen Saison 1998-1999

Mit dem Zugang von Ralf Hölzke war ein Jahr später die Spielstärke der ersten Mannschaft auf dem Höhepunkt. Doch Klaus Fiederer wechselte nach der Winterpause zur klassenhöheren Germ. Oberroden.

Sein Nachfolger wurde Heinz Wade. Der aus Oberroden stammende Heinz Wade war der richtige Mann zur richtigen Zeit beim „Club“. Mit dem notwendigen Sachverstand und mit viel Energie ging er ans Werk. Doch zuviel Boden war bereits verloren, am Ende der Spielzeit reichte es nur zum undankbaren dritten Platz. Erfolgreicher war unsere Reservemannschaft. Unter der Leitung des Trainer Duos Phillippe Levy/Carlos Pastor errang die Elf souverän die Meisterschaft in der Reserverunde der Bezirksliga Offenbach. Eine weitere Besonderheit der Saison waren unsere Torjäger. Bei der 1. Mannschaft erzielte Stephan Seibel 32 Tore und bei der Reserve traf Jörg Fischer sogar 35 mal ins Schwarze.

1. Mannschaft FC Langen Saison 1999-2000

Doch in der Saison 1997/98 sollte der große Wurf gelingen, das war Spielern, Trainer und Verantwortlichen klar. Es lief auch bis zur Winterpause gut und der FCL war souveräner Tabellenführer. Drei Spieltage vor Rundenende hatte der „Club“ vier Punkte Vorsprung vor der SG Rosenhöhe und die Vorentscheidung schien gefallen. Doch wieder einmal hatte unsere Mannschaft nicht das nötige Glück. Das Spiel bei der SG Rosenhöhe wurde mit 0:2 verloren und auch das letzte Punktspiel bei der TSG Neu Isenburg konnte mit dem Endstand von 2:4 nicht gewonnen werden. Die SG Rosenhöhe wurde dadurch Meister der Bezirksliga Offenbach und dem „Club“ blieb wieder nur der zweite Platz. Nun musste unser Team in die Qualifikationsrunde. Diese jedoch wurde ein Riesenhit. Im ersten Spiel wurde beim FC Lißberg/Eckartsbrunn mit 4:1 Toren gewonnen. Als nächster Gegner stellte sich Germ. Wächtersbach im „Waldstadion Oberlinden“ vor. In einem begeisternden Spiel siegte unsere Mannschaft mit 2:0. Nun ging es zum FC Hochstadt. Ein Punkt war das Ziel von Mannschaft und Trainer. Und es klappte. Der Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Ralph Hölzke in der 90. Minute brachte den Aufstieg zum greifen nahe. Nun musste nur noch Bayern Alzenau geschlagen werden und unsere Mannschaft war in der Bezirksoberliga. Und auch dies gelang. Mit 3:1 Toren wurde das Spiel gewonnen und der 1. FC Langen war am Ziel. Folgende Spieler waren in dieser Saison eingesetzt und errangen den Aufstieg: Uwe Schlapp, Carsten Weiss, Ralph Hölzke, Daniel Brandeis, Frank Schweitzer, Jörg Bauer, Thomas Brandeis, Paul Xanthopoulos, Peter Malecha, Markus Grohmann, Norbert Reichert, Jens Adams, Dirk Helbig, Marc Adams, Mario Michels, Manuel Hauptmannl, Björn Mayerhöfer, Achim Pritzel, Stephan Seibel , Stephan Hohmann und Rüdiger Bobsin.

Doch das Jahr 1998 brachte auch einen Wechsel im Vorstand des 1. FC Langen. Krankheitsbedingt musste Wolfgang Grasse sein Amt als 1. Vorsitzender unseres Vereines aufgeben. Sein Nachfolger wurde der damals 42-jährige Rainer Holzapfel, der bisher als Schriftführer und Jugendtrainer aktiv im Verein tätig war. Wolfgang Grasse wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Doch nun kam die Bezirksoberliga. Mit einem 4:3 Sieg bei der SG Nieder Roden begann es und am Ende der Runde lag unsere Elf auf dem achten Tabellenplatz. Eine gute und kaum erwartete Platzierung. Auch die Saison 1999/2000 verlief ähnlich.

Im Vorstand gab es wieder eine Änderung. Wolfgang Grasse war wieder an der Vereinsspitze zurückgekehrt und Hans-Ulrich Hillgärtner wurde 2. Vorsitzender. Bruno Tonino, Rainer Holzapfel und Rainer Sallwey bildeten den Spielausschuss. Auch Regina Pöselt wurde in ihrem Amt als Jugendleiterin bestätigt. Als Co-Trainer wirkte nun Harald Goldammer. Neu im Langener Team, Serges Zemba Meka, Dagobert Mouzong und Heiko Reitz.

2. Mannschaft FC Langen Saison 2000-2001

Eine große Erleichterung für den Spiel- und Traininigsbetrieb war der Bau des Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des ehemaligen Hartplatzes durch die Stadt Langen. Am 18.10.99 wurde das neue Sportgelände von Bürgermeister Dieter Pitthan und 1. Stadtrat Klaus Dieter Schneider seiner Bestimmung übergeben.

1. Mannschaft FC Langen Saison 2001-2002

Ein verdienstvoller Mann konnte diese Erfolge allerdings nicht mehr erleben. Am 22.06.1999 verstarb im Alter von 87 Jahren unser Ehrenpräsident und langjähriger 1. Vorsitzender Ernst Axt nach langer, schwerer Krankheit. Auf sportlichem Gebiet gab es nicht viel aufregendes zu sehen. Das Langener Team hatte meistens einen Mittelplatz inne und nahm bis zur Winterpause den achten Rang ein.

Doch eine schwere Krankheit hinderte unseren Erfolgstrainer Heinz Wade an der weiteren Ausübung seiner Tätigkeit, was einen großen Verlust für den Verein bedeutete. Zwar vertrat ihn Co-Trainer Harald Goldammer großartig und erreichte mit dem Team noch den sechsten Platz in der Tabelle, doch die große Euphorie verebbte.

Die hohe Auslastung des Jugendhauses durch die Vielzahl der Jugendmannschaften machten im Jahr 2000 umfangreiche Renovierungsarbeiten am Jugendhaus nötig. Mit großem Engagement legte der Jugendausschuss Hand an und sanierte die Duschräume und schuf neue sanitäre Anlagen. Im darauffolgenden Jahr bekam das Jugendhaus innen und außen einen neuen Anstrich. Baufällige Material- und Nebenräume wichen drei neuen Garagen, die dringend als Lagerräume benötigt wurden.

Für die Saison 2001/02 wurde Thomas Becker als neuer Trainer verpflichtet. Harald Goldammer blieb für die II. Mannschaft verantwortlich. Mit den Neuzugängen Norman Kurpiela, Stephan Butsch und Stephan Heinrich startete der „Club“ in die erste Saison des neuen Jahrtausends mit viel Schwung. Doch um ganz vorne mitzuspielen reichten die spielerischen Fähigkeiten nicht; so endete auch die dritte Saison in der Bezirksoberliga mit einem 9. Rang, bei allerdings 19 Vereinen.

Es gab wieder einen Trainerwechsel. Thomas Becker ging und Thomas Dechant kam. Von der Aufstiegself waren kaum noch Spieler im Mannschaftskader. Jörg Bauer, Paul Xanthopoulos, “Franki” Schweitzer, Uwe Schlapp hatten die Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Thomas Brandeis, Dirk Helbig, Achim Pritzel, Norbert Reichert und Mario Michels versuchten ihr Glück bei anderen Vereinen. Nach holperigem Start erholte sich das Langener Team nochmals und stand nach der Vorrunde auf Platz 11. Doch es folgte eine katastrophale Rückrunde. Es hagelte Niederlagen. Thomas Dechant gab auf und für ihn sprang wieder einmal Harald Goldammer ein. Doch auch er konnte nichts mehr retten. Der 1. FC Langen stieg im Jahr seines 99-jährigen Bestehens wieder aus der Bezirksoberliga ab. Eine gute Epoche ging zu Ende.

2. Mannschaft FC Langen Saison 2002-2003

Doch in dieser Saison gab es auch eine spieltechnische Veränderung. Die II. Mannschaften spielten nun in der B-Liga in Konkurrenz um Punkte. Mit ihrem Trainer Peter Michalek erreichte die Elf in der B-Liga Offenbach/West einen 9. Platz. Im Jubiläumsjahr spielt der 1. FC Langen nun wieder in der Bezirksliga. Als Trainer wurde Holger Kurth verpflichtet, der versuchen soll, mit jungen Spielern wieder an frühere Leistungen anzuknüpfen. Bestimmt keine leichte Aufgabe für den ehrgeizigen jungen Trainer. Aber wie es die geschilderte 100-jährige Geschichte des 1. FC Langen zeigt, gibt es immer wieder einen Weg.

1. Mannschaft FC Langen Saison 2002-2003

Ein besonderes Aushängeschild ist nun schon seit Jahren die Jugendabteilung unseres Vereines. Unter der Regie von Jugendleiterin Regina Pöselt, ihrem Stellvertreter Eckhard Röpke und dem sportlichem Leiter Michael Vierrath spielen im Durchschnitt 18 bis 19 Jugendmannschaften um Tore und Punkte. Rund 30 Trainer und Betreuer sind für die einzelnen Teams verantwortlich. Die Organisation und die erzieherische Arbeit verlangen von allen diesen Frauen und Männern eine gewaltige Anstrengung und einen großen Idealismus. Doch dieses Kunststück gelingt der FC-Jugend nun schon 25 Jahre, eine wahrlich tolle „Meisterleistung“.

Mit besonderem Stolz kann die Jugendabteilung des 1. FC Langen hierbei auf die erfolgreiche Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher in die sportliche Breitenarbeit des Vereins verweisen. Hierbei hat der Verein seit Beginn der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts durch das freundschaftliche Miteinander von Deutschen, Türken, Griechen, Italienern, Russen … und anderen fußballbegeisterten ausländischen Sportlern in den am offiziellen Fußballbetrieb beteiligten Jugendfußballmannschaften einen Beitrag geleistet, der auch von der Stadt Langen immer wieder bei finanziellen Problemen des Vereins Grund für die Unterstützung durch die städtischen Gremien war.

Nicht zu unterschätzen sind auch die vielen Trainings- und durch Wettkampfbetrieb anfallenden Stunden, die von den Jugendlichen genutzt wurden. Sie bieten Gewähr dafür, diesen Sportlern Orientierungshilfen und Rückhalt innerhalb eines geordneten Vereinslebens und somit außerhalb der immer wieder durch negative Schlagzeilen in Licht fallende Randerscheinungen unserer Gesellschaft zu geben.

Die sportlichen Erfolge, die glanzvollen Turniere, die schon nicht mehr zu zählenden Auslandsfahrten, die immer wieder mit neuen Ideen durchgeführten Weihnachtsfeiern mit dem Höhepunkt, der Benennung des „Jugendfußballers des Jahres“, sie zeigen unseren Verein eigentlich von seiner schönsten und liebenswertesten Seite.

Jubiläumsfeier FC Langen 2003
Ausstellung Zur Geschichte Des FC Langen 2003

Dieses Engagement und die sinnvolle Breitenarbeit bei der „FC-Jugend“ wird auch vom Deutschen-Fußball-Verband immer wieder gewürdigt. So war es nicht verwunderlich, dass nach 1983 der „Sepp-Herberger-Preis“ im Jahre 1998 zum zweitenmal an den 1. FC Langen verliehen wurde.

Doch nicht nur auf sportlichem und pädagogischem Gebiet zeigen die Vertreter der Jugendabteilung ihre Aktivitäten, auch bei praktischen Tätigkeiten sind diese Männer und Frauen immer wieder zu motivieren und bereit anzupacken. So ist es fast normal, dass auch bei der Vorbereitung der Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr die zuständigen Damen und Herren vollen Einsatz und Motivation zeigten und einen großen Teil der Arbeit trugen.

Dieses Engagement gibt auch die Zuversicht und die Hoffnung, dass der 1. FC Langen 03 ohne Angst in sein zweites Jahrhundert gehen kann, getreu dem Motto unseres Jubiläumsjahres: 100 Jahre jung!

Das Jahr 2003 stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen. Bei einer Reihe von Veranstaltungen könnten viele Freunde und Gönner des Vereins begrüßt werden:

19.01.2003 Sektempfang im Clubhaus des 1. FC Langen
10.03.2003 Ausstellung in der Sparkasse Langen-Seligenstad
30.05.2003 Akademische Feier in der Langener Stadthalle
07.06.2003 Internationales D-Jugendturnier
08.06.2003 Internationales E-Jugendturnier
09.06.2003 Nationales F-Jugendturnier
19.06.2003 Nationales Bambiniturnier
21.06.2003 Nationales B-Jugendturnier
22.06.2003 Nationales C-Jugendturnier
05.07.2003 Fußballmarathon von Bambini bis A-Jugend
21.07.2003 Fußballferienwoche

Akademische Feier FC Langen 2003
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